ThermoFlex

IEM für Gitarristen

von Stefan Schroff: www.stefanschroff.com

VOM OHR ZUM OHR
OHR -> FINGER, GITARRE, PEDALS, AMP, CAB, MIC, KOPFHÖRER MIX, KOPFHÖRER ->OHR


Episode 1. Basic Sound Analyse
Du hast deinen Sound im Ohr, du weisst wie du „klingen“ willst? Gut, denn das ist das A und O.
Zuerst gilt es genau diesen Sound so zu erstellen, dass er im Gefüge deiner Band so klingt, wie du dir das
vorstellst. Dieser Sound mag alleine recht anders klingen, als wenn alle anderen Instrumente mitspielen
und gewisse Teile deines Frequenzspektrums maskieren und konkurrenzieren.


Unser Ohr hört zudem alles andere als linear und je nach Lautstärke werden gewisse Frequenzbereiche als
dominanter oder reduzierter empfunden. Bei niedrigen Lautstärken ist unser Ohr in den mittleren
Frequenzen empfindlicher, hört diese „lauter“. Je höher die Lautstärke, desto umgekehrter wird das
Empfinden grob gesagt, die Mitten werden für unsere Ohr weniger dominant und die Höhen und Bässe
treten hervor.


Deshalb ist es wichtig, dass du zuerst deinen Sound in der Band und in der Lautstärke, bei welcher deine
Band probt und auftritt einstellst, da du ihn nur dann wirklich objektiv beurteilen kannst. Ganz old-school,
analog und RnR-mässig starten. Mit dem direkten Sound deines Instruments in der Band.
Ich orientiere mich für die Lautstärke immer am Drummer. Die anderen Instrumente sollen für mein Ohr in
einer guten Balance zum Drumset sein. Das klingt organisch, natürlich und funktioniert im Proberaum wie
in kleineren bis mittleren Clubs wunderbar. Die PA ergänzt den Sound nur, der Rest ist Backline.
Sei auf der Hut vor der „More Me“ Einstellung, du willst nicht lauter sein als der Drummer sondern
angepasst an seine Dynamik spielen können. Du willst aber auch nicht ein leises „Nebengeräusch“ sein.
Deshalb ist es wichtig, dass du deine Lautstärke an verschiedenen Stellen im Raum checkst. Geh mal von
der Bühne runter am Soundcheck und beurteile deinen Level im Verhältnis zu den Drums aus dem
Zuschauerraum. Beachte dabei auch, dass Gitarrencabs je nach Bauart sehr gerichtete Schallquellen sind.
Es gibt diverse Bauteile (wie Deeflex) die dies verbessern oder Ideen zur Ausrichtung deiner Box. Am
schlechtesten ist es deine 4×12 Box direkt auf den FOH Mischer zu richten….der wird dich sofort zum
runterdrehen ermahnen 🙂 oftmals haben offene Cabs einen wesentlich weiteren, runderen Abstrahlwinkel
als z.B die gute alte 4×12 Box. Probiers mal aus.


Hast du deine Lautstärke im Griff und kannst deinen Sound gut in die Band integrieren? Sehr gut!
Du bist entweder zu leise, hörst dich nie oder du bist immer zu „laut“ ruinierst den Bandsound und man
hört nur dich? Check deine Frequenzen! Die Gitarre ist eine Mitten-Instrument und hat dort oftmals
Konkurrenz von der Stimme, der Snare, von anderen Gitarren und von Tasteninstrumenten. Finde also
deinen Ort, wo dein Instrument reinpasst, experimentiere mit diversen EQ Einstellungen am Amp aber
auch mit verschiedenen Gitarren und (!) Lautsprechertypen. Diese haben einen grossen, wenn nicht den
grössten, Einfluss auf den Frequenzgang deines Tons.
Tiefe Bässe sind verlockend und klingen geil, wenn du alleine spielst. Aber in der Band stiehlst du dem
Bass die Show und zwar auf ganz üble Weise mit grossem Nachteil für dich selbst. Der Bass geht (im
Idealfall) über einen Amp der tiefe Frequenzen viel besser wiedergibt als ein Gitarrenamp, also, lass ihn
arbeiten. Tiefe Bässe brauchen viel Energie von deiner Endstufe und deinen Speakers, welche dann
ebenfalls für den Rest der Frequenzen fehlt und es langsam macht. Also, lass sie weg. Schalte einen zB
Tubescreamer vor dein Modern HighGain Monster und mach dich und deine Mitmusiker happy. Sei auch auf
der Hut vor zu wenig Mitten und zu vielen Höhen. Du willst einen punchy Sound der „auf der Brust“
drückt, nicht wummert und seinen Platz in den Mitten neben den anderen Konkurrenten findet. Dabei ist
es egal ob clean, crunch oder ultragain. Manchmal klingt eine Tele mit Singlecoil plötzlich fetter und als
eine Les Paul Custom im ganzen Gefüge! Wie es von dort weitergeht schauen wir uns im nächsten „Vom
Ohr Zum Ohr“ Blog an.

Tontechniker

Dein Tontechniker mischt den Sound den du in deinm Ohr hören willst. An jedem Ort und in jeder Situation geniesst Du mit IEM den „richtigen“ Mix. Du spürst keine Soundveränderung, da sich die Sitzposition des Hörers – dank optimaler Ohrpassform – nicht verändert.

Es entsteht also eine solide Ausgangslage, welche es dem Tontechniker und dir erlaubt, einen ausgeglichenen Mix zu kreieren und stetig weiter zu entwickeln.

Die Soundsicherheit ist jederzeit garantiert und du fühlst dich auf der Bühne oder im Studio rumdum wohl.

Ein klarer Klang – definiert nach deinem Gusto – ermöglicht dir mit Freude zu performen und deinem Publikum einen unvergesslichen Moment zu geben.

IEM auch in der Freizeit nutzen

Abschalten vom Alltagsstress, auf dem Heimweg ungestört in den Feierabend mit den Lieblingstiteln einläuten, oder sich auf dem Weg zu einem Date musikalisch einstimmen und dabei niemanden im Umfeld stören.

Alle IEM verfügen über einen 3.5mm Klinke Stecker, der auf jedes Adapterkabel vom Smartphone und jeden Musikplayer passt.

Die Massanfertigung gewährleistet, dass der Hörer im Ohr hält und nicht herausfällt. Unabhängig wie schnell sich jemand bewegt, ob beim Joggen oder sonst bei sportlichen Aktivitäten.

Der Entscheidungsweg zu IEM

Es geht nicht darum, wie gut man spielt oder singt: Viel wichtiger ist, wie oft man musiziert und welche Anforderung erfüllt sein müssen.

Natürlich spielt auch das Budget eine Rolle bei der Wahl, doch in der In Ear Soundbar findet für jedes Budget und Bedürfnis eine Lösung.

Um das optimale Produkt zu finden ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, um die verschieden IEM Kopfhörer anzuhören, und zu fühlen und spüren, welcher der Kopfhörer ist.

In Ear Monitoring als Lösung für jeden Musiker

Niemand will mehr Kompromisse eingehen. Man will alles genau so, wie man es braucht. Oder anders gesagt: Man will eine Studio Situation während dem Live Auftritt, und genau das kann In Ear Monitoring.

Die wichtigsten 4 Gründe für ein IEM
1. Definiert im richtigen Verhältnis hören
2. Standort unabhängiger Mix
3. Hohe Soundqualität in der Wiedergabe
4. Gehörschutz – die eigne Kontrolle über die Lautstärke

Vom Mischpult zu Deinem Ohr

Dein Tontechniker mischt den Sound den du in deinem Ohr hören willst. An jedem Ort in jeder Situation geniesst du mit einem IEM den richtigen Sound. Du spürst keine Soundveränderung in deinem Ohr da die Sitzposition des Hörers durch die optimale Passform sich nicht verändert.

Somit kann der Tontechniker den Sound optimal Konfigurieren und einen für dich ausgeglichen Mix kreieren, damit es du dich auf der Bühne oder im Studio immer wohl fühlst, und die Soundsicherheit jederzeit garantiert ist.

Ein klarer Sound, definiert nach deinem Gusto, ermöglicht es dir, deinem Publikum einen unvergesslichen Moment zu geben

Das Kapital des Musikers

Das Kapital des Musikers ist der Konzertbesucher, der Konsument der sich die Musik anhört und immer wieder hören will und somit den Song zum Hit hievt.

Damit der Song zum Hit wird, braucht es viele Puzzle Teile die sich ineinander fügen.
– die richtige Melodie
– der passende Text
– die richtige Stimme
– die Musiker die mit dem Herz dabei sind
– das richtige Equipment
– der Profi Tontechniker
– das Marketing
– die Medien
– das Radio
– und und und und

Darum ist der Musiker der Koch und wir liefern einer der Zutaten mit dem In Ear Monitoring. Klarer präziser Sound, optimale Sitzposition des Hörer bringt dem Musiker die Sicherheit, den Song perfekt abzuliefern.